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Das KH Nord ist kein Skandal, sondern ein Erfolg.

Kein einziger Hinweis auf Korruption. Bauwirtschaftsexperte besätigt: "Projekt nicht aus dem Ruder gelaufen."
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Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass sich die Politik, also die damals zuständige Stadträtin, ihre politische Verantwortung nicht wahrgenommen hätte. Sonja Wehsely hat sich regelmäßig und phasenweise sehr intensiv zum KH Nord berichten lassen, in das operative Geschäft jedoch zu keinem Zeitpunkt hinein regiert.

Die Mehrkosten sind viel geringer als von der Opposition immer behauptet. Allein die Inflation in den zehn Jahren zwischen den ersten Kostenschätzungen und der Fertigstellung macht 169 Mio. aus. Es wurde - zum Wohl der Patientinnen und Patienten - auch um 16.000 m2 mehr Fläche gebaut als in der ersten Planung vorgesehen, was sich mit Mehrkosten von 66 Mio. Euro niederschlägt. Der Konkurs der Fassadenfirma und Fehlleistungen durch die Statikfirma verursachten Verzögerungen und damit Mehrkosten, die nicht in der Verantwortung des Krankenanstaltenverbunds (KAV) lagen. Schließlich wird der Risikozuschlag für vergleichbare Bauprojekte wird - auch vom Rechnungshof - mit 15 bis 20 Prozent veranschlagt.

Trotz aller Probleme, die es beim Bau des KH Nord zweifellos gab, liegen die Kosten im Rahmen der bei vergleichbaren Großprojekten zu kalkulierenden Budgetüberschreitungen.

Die Opposition in Wien stellt hingegen falsche Behauptungen auf und verdreht bewusst Tatsachen, um mit dem Krankenhaus Nord politisch zu punkten. Dass das Gesamtprojekt "aus dem Ruder gelaufen" sei, widerlegte übrigens Bauwirtschaftsexperte TU Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Kropik als Zeuge in der Sitzung am 17.11.2018.