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KH-Nord: „Jetzt ist es ein Spital“

Generaldirektorin Kölldorfer-Leitgeb übergab sanitätsrechtliche Betriebsbewilligung
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Heute fand die letzte Sitzung der Untersuchungskommission Krankenhaus Nord mit Zeugeneinvernahmen statt. Die Generaldirektorin des KAV, Evelyne Kölldorfer-Leitgeb, nahm vor allem zum aktuellen Stand des Projekts Stellung. Gleich zu Beginn der Sitzung übergab Kölldorfer-Leitgeb "für das Protokoll" die sanitätsrechtliche Betriebsbewilligung: "Die haben wir heute bekommen. Jetzt steht der Inbetriebnahme nichts mehr im Weg, jetzt ist es ein Spital.

Erster Patient kommt im Juni, Vollbetrieb im September

Kölldorfer-Leitgeb skizzierte den aktuellen Fahrplan: Bis Mitte Mai wird der Echtbetrieb mit Testpersonen simuliert. Ab Ende Mai und im Laufe des Juni werden das Krankenhaus Floridsdorf und die Psychiatrie des Otto-Wagner-Spitals übersiedelt, dann Gersthof und die Semmelweis-Klinik sowie Teile des Wilhelminenspitals, des Otto-Wagner-Spitals und des Krankenhauses Hietzing. Die erste Ambulanz geht am 3. Juni in Betrieb. Der Vollbetrieb ist für September vorgesehen. Engpässe in den anderen Spitälern werde es durch die Übersiedlungen nicht geben, versicherte die KAV-Chefin.

Auch die Personalfragen seien nun gelöst, so Kölldorfer-Leitgeb. Die Berechnungen des ärztlichen Personalbedarfs seien nach oben angepasst und um etwa 100 Dienstposten erhöht worden. 96 Prozent der Dienstposten seien bereits besetzt. Die jährlichen Betriebskosten des KH Nord werden rund 258 Millionen Euro betragen. In Zukunft sei eine Struktur mit klaren Verantwortlichkeiten - Vorstand und Aufsichtsrat - wünschenswert, etwa in Form einer Anstalt öffentlichen Rechts, monierte Kölldorfer-Leitgeb.