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Weshalb der KAV keinen Generalunternehmer mit dem Bau beauftragte

Der KAV hatte ursprünglich – auf Basis der Evaluierung durch eine Bewertungskommission – ein Konsortium aus Porr/Siemens/VAMED mit dem Bau des Spitals beauftragt.
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Nach drei Jahren, 2010, wurden die Verhandlungen mit dem Konsortium abgebrochen und zwar aus folgenden Gründen:

* Es kam zu keiner Einigung über den garantierten Preis, den der KAV dem Konsortium für die Errichtung des Spitals zahlen sollte.

* Das Kontrollamt (heute Stadtrechnungshof) hatte in seinem Bericht zum KH Nord im Jahr 2009 kritisch zur Beauftragung eines Generalunternehmers mit eine Fixpreis geäußert, weil die Preisbildung dabei nicht durch Wettbewerb, sondern durch eine Schätzung auf der Basis von Vorentwürfen zustande kommt.

 * Schließlich hatte die Europäische Investitionsbank (EIB) klar kommuniziert, dass die Vergabe eines 300-Mio.-Euro-Kredits für die Finanzierung des KHN nur gesichert sei, wenn der KAV den Bau selbst durchführt.