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Insgesamt 300-Mio-Kredit bei der Europäischen Investitionsbank (EIB)

Vorzeitiges Abrufen einer 225-Mio-Euro-Tranche brachte nicht, wie falsch berichtet, Verlust für den KAV
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Die EIB finanziert Infrastrukturprojekte auf europäischer Ebene zu Marktkonditionen. Mit der EIB konnte die Stadt Wien einen 300 Mio. Euro Kredit mit einer Laufzeit von 25 Jahren zu Fixzinsen aushandeln, was mit anderen Banken nicht oder nur zu höheren Zinsen möglich gewesen wäre. Die EIB prüft aber auch die Plausibilität des Projekts, was für die Stadt Wien ebenfalls ein Grund war, bei der EIB um diesen Kredit anzusuchen.

Die Tranche von 225 Mio. Euro wurde noch im Jahr 2010 abgerufen, weil ab 2011 die Maastricht-Kriterien geändert wurden. Die Stadt Wien konnte damals davon ausgehen, dass die Kreditaufnahme nicht zur Maastricht-relevanten Verschuldung zählt, wenn der Kredit noch im Jahr 2010 abgerufen wird.

Dem KAV entstand dadurch jedoch kein höherer Zinsaufwand, weil der abgerufene Betrag zu Marktkonditionen veranlagt wurde. Die Differenz zwischen Kredit- und Veranlagungszinsen, etwa 3,6 Mio. Euro, wurden von der Stadt Wien dem KAV-Konto gutgeschrieben.




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